Finanzpolitik
Aktuelle Nachrichten aus der Finanzpolitik
Hier informieren wie Sie über die wichtigsten Entscheidungen der Wirtschafts- und Finanzpolitik, allen voran von den Bundesministerien für Wirtschaft und für Finanzen und den Parteien. Daneben kommen auch die wirtschafts- und finanzpolitischen Meinungsmacher der wirtschaftswissenschaftlichen Institute zu Wort. Auch Meinungen und Analysen der sonstigen Wirtschaftsweisen und derjenigen, die sich dafür halten, räumen wir Platz in den aktuellen Nachrichten aus der Finanzpolitik ein.
Anlässlich der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank sprach sich DIW-Experte Ansgar Belke für eine rasche Beendigung der Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) aus. „Die EZB macht sich dadurch nicht nur politisch, sondern auch finanziell abhängig“, sagte Belke. Es sei zu befürchten, dass sich die europäische Geldpolitik nun der Fiskalpolitik und dem Konkursrisiko einzelner Staaten unterwerfe. Zudem komme es zu einer wenig transparenten und nicht anreizkonformen Übertragung von länderspezifischen Risiken auf die Notenbank. Die geplanten Sterilisierungsmaßnahmen bezeichnete er im Kontext erneuter zusätzlicher Liquiditätsspritzen als wenig relevant und effektiv.Weiterlesen: Schaffen die Wertpapierkäufe der EZB einen weiteren Wertverlust des EURO?
Der vom Finanzminister verhängte Förderstopp für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat zu einem massiven Markteinbruch für Solarwärmeanlagen geführt. Allein im Mai brach die Nachfrage durch das Einfrieren der Fördermittel um 33 Prozent ein. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) kritisieren das Vorgehen scharf. „Durch die Blockade der Fördermittel treibt der Bundesfinanzminister hunderte Solarwärme-Unternehmen an den existenziellen Abgrund“, so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. „Auch Wärmepumpen und Holzzentralheizungskessel geraten in den Strudel des Fördergaus des Finanzministers. Wir erleben hier einen stark negativen Trend“, ergänzt der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke.
Die Belebung der Konjunktur in den USA gewann im vierten Quartal 2009 an Fahrt. Nach Einschätzung der W&W Asset Management GmbH, einer Tochtergesellschaft des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), bleibt die US-Wirtschaft 2010 weiterhin auf Erholungskurs. Im vierten Quartal 2009 erreichte die US-Wirtschaft ein Wachstum von annualisiert 5,6 Prozent, nachdem bereits im dritten Jahresviertel ein Anstieg von annualisiert 2,2 Prozent verzeichnet worden war. Damit ist der Weg aus der Rezession gelungen.
Das Bundeskabinett hat am 9. Februar 2010 die vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegte Aktualisierung des Stabilitätsprogramms beschlossen. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wird das Programm an den Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission übermitteln.
Weiterlesen: Neues Stabilitätsprogramm soll Haushaltsdefizit wieder normalisieren
Weiterlesen: Nicht nur die insolventen Banken, auch Sie haben ein Recht auf staatliche Förderung!
Immobilienkäufer in Deutschland profitieren von anhaltend niedrigen Zinsen für Immobilienkredite. Wer sein Finanzierungspaket jetzt oder in den kommenden Monaten schnüren muss, muss nichts überstürzen. Die Konditionen für Darlehen verschiedenster Zinsbindungen schwanken zwischen 4,2 und 4,9 Prozent. Allerdings warnt der Baugeldvermittler HypothekenDiscount davor, auf deutlich niedrigere Preise für Immobilienkredite zu spekulieren.
Weiterlesen: Immobilienkredite: Konjunkturhilfen drücken Zinsen
Weitere Nachrichten zur Finanzpolitik
Schaffen die Wertpapierkäufe der EZB einen weiteren Wertverlust des EURO?
Anlässlich der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank sprach sich DIW-Experte Ansgar Belke für eine rasche Beendigung der Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) aus. „Die EZB macht sich dadurch nicht nur politisch, sondern auch finanziell abhängig“, sagte Belke. Es sei zu befürchten, dass sich die europäische Geldpolitik nun der Fiskalpolitik und dem Konkursrisiko einzelner Staaten unterwerfe. Zudem komme es zu einer wenig transparenten und nicht anreizkonformen Übertragung...
Weiterlesen...Fehlt dem Bundesfinanzminister der Durchblick?
Der vom Finanzminister verhängte Förderstopp für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat zu einem massiven Markteinbruch für Solarwärmeanlagen geführt. Allein im Mai brach die Nachfrage durch das Einfrieren der Fördermittel um 33 Prozent ein. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) kritisieren das Vorgehen scharf. „Durch die Blockade der Fördermittel treibt der Bundesfinanzminister hunderte Solarwärme-Unternehmen...
Weiterlesen...Mehrheit ist für eine Finanztransaktionssteuer
Das Börsenportal boersennews.de wollte gemeinsam mit dem Finanzportal geld.de von 2.123 Anlegern in einer Umfrage wissen: Wie stehen Sie zur Einführung einer globalen Finanztransaktions-Steuer? Das überraschende Ergebnis: 62 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich für eine solche Steuer aus. Und das, obwohl sie selbst davon belastet würden. Nur 35 Prozent waren dagegen. Drei Prozent der Teilnehmer gaben an, das Thema sei ihnen „egal“.
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